Fölziehausen aus der Luft
Fölziehausen, ein kleiner Ort in der Samtgemeinde
Duingen, im Landkreis Hildesheim, direkt an den
Kreisgrenzen zu Holzminden und Hameln liegend,
liegt in 200m Höhe am südlichen Teil des
Iths . Das Dorf liegt, ebenso wie Marienhagen und
Weenzen, an dem historischen Handelsweg der
Paderborner Heerstraße. Es blickt auf eine über
1000-jährige Geschichte zurück. Das etwa um 978
Der Borntrog, neugestaltet 1997
gegründete Dorf entwickelte sich aus wenigen Höfen
zu einem klassischen Haufendorf. Es gehört zu den
ältesten Dörfern in der Samtgemeinde Duingen.
Maßgebend für die Gründung des Dorfes, das ehemals
in einem Waldgebiet lag, waren aller Wahrscheinlich-
keit die 3 heute noch fließenden Quellen: Hitschen,
Hatschen und Borntrog. Die Ortschronik berichtet
über die Gründung der ersten Schule im Jahre 1671,
Die ehemalige Schule
die 1822 abgerissen und durch eine neue Schule
ersetzt wurde. 1732 wurde die erste kleine Kapelle
als Fackwerkgebäude errichtet. An ihrer Stelle ent-
stand 1961 ein neues Gotteshaus. Von der Kennecke
aus, dem Hausberg Fölziehausens, überblickt man
das gesamte Saaletal. Von Lauenstein im Norden,
über das ehemalige Braunkohletagebaugebiet mit
dem Humboldsee, Bruchsee und Weinberger See,
Heutige Kirche, gebaut 1961
bis Capellenhagen im Süden. Bei guter Sicht ist Nord-
deutschlands höchster Berg, der Brocken, zu sehen.
Fölziehausen wird von alters her durch eine kräftige,
als Brunnen gefaßte Quelle, um die sich die Gehöfte
des kleinen Dorfes gruppierten, mit Wasser versorgt.
Die Bewohner sehen im nimmer versiegenden Quell
den Anlaß zur Begründung und eine der wertvollen
Grundlagen ihrer Siedlung. Die Wolfsangel kennzeich-
net noch heute den Brunnen als Gemeinschaftsbesitz.
Ortswappen
Wappenbeschreibung:
Auf Blau über grünen Schildfuß sehen wir einen
silbernen, mit einem senkrechten schwarzen Wolfs-
haken belegten Holzbrunnen, aus dem sich der
Wasserstrahl in ein davorstehendes, gleichfalls
silbernes Trogbecken ergießt.

